Dein Matcha schmeckt nach Rasen? Warum die Qualitätsstufe alles verändert
Er ist tiefgrün, vollgepackt mit Antioxidantien und das absolute Trend-Getränk: Matcha. Doch wer zum ersten Mal an einem Matcha Latte nippt, erlebt manchmal eine böse Überraschung. Wenn der Geschmack eher an frisch gemähten Rasen, Bitterkeit oder Fisch erinnert, liegt das keineswegs am Matcha selbst – sondern schlichtweg an der falschen Qualitätsstufe (Grade).
Matcha ist nicht gleich Matcha. Wie bei gutem Wein gibt es feine Unterschiede in Herkunft, Ernte und Verarbeitung. Welcher Matcha Grade wirklich in die Tasse gehört und welcher besser in den Kuchenteig wandert, erfährst du in dieser Übersicht.
1. Ceremonial Grade: Die Königsklasse
Der Ceremonial Grade ist die höchste Qualitätsstufe und wurde traditionell für die japanische Teezeremonie entwickelt. Für diese Qualität werden ausschließlich die jüngsten, zartesten Teeblätter der allerersten Ernte im Frühjahr (Tencha) per Hand gepflückt (Spoiler: Unser neuer suvenso Bio-Matcha ist zu 100 % Ceremonial Grade).
- Farbe: Leuchtend, knalliges Smaragdgrün.
- Geschmack: Ultra-mild, leicht süßlich, voll von Umami und komplett ohne Bitternis.
- Verarbeitung: Die Blätter werden vor der Ernte schattiert und anschließend extrem fein auf Granitsteinmühlen vermahlen.
- Perfekt für: Puristen, klassischen Matcha-Tee und hochwertige Iced Matcha Lattes.
2. Premium Grade: Der Allrounder
Der Premium Grade stammt meist aus der zweiten Ernte des Jahres. Die Blätter haben etwas mehr Sonnenlicht abbekommen, wodurch sich mehr Catechine (Gerbstoffe) bilden.
- Farbe: Etwas dunkleres, kräftiges Grün.
- Geschmack: Ausgewogen mit einer leicht herben, frisch-grasigen Note, aber dennoch angenehm zu trinken.
- Verarbeitung: Sorgfältig vermahlen, aber meist etwas intensiver im Eigengeschmack.
- Perfekt für: Tägliche Matcha Lattes, Smoothie Bowls oder gemischte Drinks.
3. Culinary Grade: Der Küchen-Helfer
Wie der Name schon verrät, ist der Culinary Grade für die Küche gedacht. Hierfür werden spätere Ernten verwendet, bei denen die Teeblätter bereits älter und robuster sind.
- Farbe: Mattes, eher gelblich-grünes bis olivenfarbenes Pulver.
- Geschmack: Sehr kräftig, bitter und astringierend.
- Verarbeitung: Häufig maschinell geerntet und verarbeitet.
- Perfekt für: Backen, Kochen, Eiskreationen und Smoothies.
Welcher Matcha ist der richtige für dich? (Auf einen Blick)
| Eigenschaft | Ceremonial Grade | Premium Grade | Culinary Grade |
|---|---|---|---|
| Erntezeit | 1. Ernte (Frühjahr) | 2. Ernte | Spätere Ernten |
| Farbe | Knalliges Smaragdgrün | Satte Grün | Mattes Gelb-Grün |
| Geschmack | Mild, süßlich, Umami | Frisch, leicht herb | Kräftig, bitter |
| Beste Verwendung | Pur oder im Iced Latte | Matcha Latte | Backen & Kochen |
Qualität hört nicht beim Inhalt auf
Neben der Wahl des richtigen Grades spielt auch die Verpackung eine entscheidende Rolle für die Qualität. Matcha ist extrem empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff und Feuchtigkeit. Aus diesem Grund reist unser suvenso Bio Ceremonial Grade Matcha in speziellen, 100 % kompostierbaren Doypacks zu dir:
- Maximaler Aromaschutz: Der praktische Zipp-Verschluss hält das Pulver dauerhaft frisch.
- Nachhaltig verpackt: Hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen (Cellulose, Stärke und Papier).
- 0 % Plastik: Löst sich im eigenen Gartenkompost innerhalb von maximal 180 Tagen rückstandslos auf.
Gewusst wie!
Welcher Matcha der richtige für dich ist, hängt schlichtweg davon ab, was du damit vorhast. Zum Backen tut’s der günstige Culinary Grade allemal – aber wenn du deinen Matcha trinken und wirklich genießen willst, führt an Ceremonial Grade kein Weg vorbei.
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